17.09.99

Die Untereisesheimer Umgehungsstraße ist ein heißes

Thema im Obereisesheimer Kommunalwahlkampf.

(Obereisesheim gehört zur Stadt Neckarsulm)

Dazu stand in der "Neckarsulmer Stimme":



Ortsumgehung birgt Brisanz

SPD-Ortschaftsratskandidaten diskutieren mit betroffenen Obereisesheimern.

Ortsumgehung und Vollversorgung beunruhigen die Obereisesheimer. Diese und andere Themen wurden jetzt mit den SPD- Ortschaftsratskandidaten diskutiert. Bürgermeister Klaus Grabbe informierte zunächst die Einwohner. Der Saal des evangelischen Gemeindehauses war bis auf den letzten Platz besetzt.

Zwei Möglichkeiten der Umgehung beeinträchtigen die Obereisesheimer Gemarkung kaum. Die drei Westumgehungen haben im wahrsten Sinne des Wortes "einschneidende" Auswirkungen.

Darüber hinaus sind erhebliche Lärm- und Schadstoffbelastungen für Obereisesheim, aber auch für Untereisesheim zu erwarten. Grabbe bedauerte, dass die im Vorfeld mit der Stadt Neckarsulm abgestimmte Ostumgehung ohne weitere Konsultation im Gemeinderat von Untereisesheim gekippt wurde. Die Frage, ob dabei alle Fakten ausreichend berücksichtigt wurden, bleibt offen.

Bei der jetzt beschlossenen Trassenführung werden Vorgaben des Flächennutzungsplanes im Bezug auf fest geschriebene Grünzonen völlig missachtet. Wie sehr die Thematik die Einwohner von Obereisesheim aufschreckt, zeigte die Diskussion. Stadtverwaltung, Gemeinderat und Ortschaftsrat wurden aufgefordert, bei der einstimmigen ablehnenden Haltung zu bleiben.

Bürgermeister Klaus Grabbe beruhigte die Anwesenden, dass gegen den Willen von Neckarsulm hier keine für Obereisesheim nachteilige Entscheidung getroffen werden kann.
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